22.01.2026, 02:07
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Weil mir aber Einsamkeit schlecht ist,
verlieb’ ich mich immer auf’ Neue,
im Wissen um Ehrlichkeit, Treue,
was ein recht stabiles Geflecht ist.
Du kannst mein Gefühl nicht erwidern,
und doch geht es bei dir noch gut. Dann
zuhause binn ich auf der Hut, denn
im Traum brennt mir unter den Lidern
mein rudimentären Geschick,
einer Frau wie dir, ganz zu gefallen.
Bald nehm ich die Kleider vom Bügel;
Mein Bus steht mir schon im Genick,
und ich nehme die Schuh’ zieh’ die Schnallen,
halt ich mein Verlangen im Zügel.
Weil mir aber Einsamkeit schlecht ist,
verlieb’ ich mich immer auf’ Neue,
im Wissen um Ehrlichkeit, Treue,
was ein recht stabiles Geflecht ist.
Du kannst mein Gefühl nicht erwidern,
und doch geht es bei dir noch gut. Dann
zuhause binn ich auf der Hut, denn
im Traum brennt mir unter den Lidern
mein rudimentären Geschick,
einer Frau wie dir, ganz zu gefallen.
Bald nehm ich die Kleider vom Bügel;
Mein Bus steht mir schon im Genick,
und ich nehme die Schuh’ zieh’ die Schnallen,
halt ich mein Verlangen im Zügel.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

