18.01.2026, 03:20
1 / XV
Wir sind uns nicht gleich-, doch geblieben,
als wir uns am Morgen verließen.
Ich werd’ dich mit Vorsicht genießen;
Ich werd dich alleine noch lieben,
was mehr ist als Träumen und Schwärmen
und geht nicht vorbei, noch daneben.
Wir können uns noch vieles geben.
Wir können uns halten und wärmen.
Ich schüttel mir Schnee aus den Steinen,
der mir zwar kalt, aber weich ist;
ein stilles, ein klares Vermächtnis,
erwische mich wieder beim Weinen,
was gut so, und endlich auch leicht ist,
weil’s mir nicht wohl, aber echt ist.
Wir sind uns nicht gleich-, doch geblieben,
als wir uns am Morgen verließen.
Ich werd’ dich mit Vorsicht genießen;
Ich werd dich alleine noch lieben,
was mehr ist als Träumen und Schwärmen
und geht nicht vorbei, noch daneben.
Wir können uns noch vieles geben.
Wir können uns halten und wärmen.
Ich schüttel mir Schnee aus den Steinen,
der mir zwar kalt, aber weich ist;
ein stilles, ein klares Vermächtnis,
erwische mich wieder beim Weinen,
was gut so, und endlich auch leicht ist,
weil’s mir nicht wohl, aber echt ist.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

