16.01.2026, 09:30
XII
Ein stilles, ein klares Vermächtnis,
und mehr, als mit Worten zu sagen;
Ich will mich ja gar nicht beklagen,
frag nicht, ob das Schicksal gerecht ist,
so gut ist schon, daß es dich gibt, hier,
für mich. Und es bleibt mir zu hoffen:
Zum Teil ich für dich. Es bleibt offen,
vorerst. Doch so lange ergibt mir
das Morgengrau, weißkalt und erzen,
noch Funken ein Schicksal zu schmieden,
mir Träume und Taglicht zu einen.
Du hast bei mir ein Stein im Herzen,
Ich leb’ wieder Freuden und Frieden,
erwische mich wieder beim Weinen.
Ein stilles, ein klares Vermächtnis,
und mehr, als mit Worten zu sagen;
Ich will mich ja gar nicht beklagen,
frag nicht, ob das Schicksal gerecht ist,
so gut ist schon, daß es dich gibt, hier,
für mich. Und es bleibt mir zu hoffen:
Zum Teil ich für dich. Es bleibt offen,
vorerst. Doch so lange ergibt mir
das Morgengrau, weißkalt und erzen,
noch Funken ein Schicksal zu schmieden,
mir Träume und Taglicht zu einen.
Du hast bei mir ein Stein im Herzen,
Ich leb’ wieder Freuden und Frieden,
erwische mich wieder beim Weinen.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

