01.03.2025, 02:28
V.
Denn sieh! schon nahn des Sommers sel’ge Stunden!
Wir sehn die reichste Fülle uns umfließen
Und berg und Thal und Au und Wald und Wiesen
Bedeckt mit Segen, hat das Aug’ gefunden.
Der Sommer kam, nachdem der Lenz geschwunden;
Der blüh’nde Jüngling mußt’ zum Mann ersprießen,
Und naht, den goldnen Frieden zu genießen,
Als Friedensfürst, von goldnem Schein umwunden.
Er naht als König, hoch auf goldnem Throne,
Das blüh’nde Scepter ruht in seiner Rechten
Und heil’ger Schein entstömt des Mantels Falten;
Es winden Grazien ihm die Fürstenkrone –
Den Blütenkranz ins goldne Haar zu flechten,
Es mußt’ der Rose Pracht sich neu entfalten.
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Denn sieh! schon nahn des Sommers sel’ge Stunden!
Wir sehn die reichste Fülle uns umfließen
Und berg und Thal und Au und Wald und Wiesen
Bedeckt mit Segen, hat das Aug’ gefunden.
Der Sommer kam, nachdem der Lenz geschwunden;
Der blüh’nde Jüngling mußt’ zum Mann ersprießen,
Und naht, den goldnen Frieden zu genießen,
Als Friedensfürst, von goldnem Schein umwunden.
Er naht als König, hoch auf goldnem Throne,
Das blüh’nde Scepter ruht in seiner Rechten
Und heil’ger Schein entstömt des Mantels Falten;
Es winden Grazien ihm die Fürstenkrone –
Den Blütenkranz ins goldne Haar zu flechten,
Es mußt’ der Rose Pracht sich neu entfalten.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

