07.12.2024, 11:22
Einst
Auf halbem Weg’ nicht hab’ ich Dich getroffen,
Nicht auf des Lebens hart getret’nem Pfad,
Gar freundlich hat das Schicksal sich genaht,
Als uns noch war das volle Leben offen.
Fremd war die Sorge mit dem Blick, dem schroffen
Der bange Zweifel, allen Unheils Saat,
Im Fühlen und Empfinden lag die That,
Und der Erfolg im Denken und im Hoffen.
Wir folgten willenlos dem Zauberklange,
Der Ros’ im Garten, wie auf holder Wange,
Dem Lied im Walde, wie im Musenhaine.
Das war ein Lenz so duftend und so blühend,
Ein Morgenroth beseel’gend, farbensprühend,
Es lag die Welt vor uns im gold’nen Scheine.
Auf halbem Weg’ nicht hab’ ich Dich getroffen,
Nicht auf des Lebens hart getret’nem Pfad,
Gar freundlich hat das Schicksal sich genaht,
Als uns noch war das volle Leben offen.
Fremd war die Sorge mit dem Blick, dem schroffen
Der bange Zweifel, allen Unheils Saat,
Im Fühlen und Empfinden lag die That,
Und der Erfolg im Denken und im Hoffen.
Wir folgten willenlos dem Zauberklange,
Der Ros’ im Garten, wie auf holder Wange,
Dem Lied im Walde, wie im Musenhaine.
Das war ein Lenz so duftend und so blühend,
Ein Morgenroth beseel’gend, farbensprühend,
Es lag die Welt vor uns im gold’nen Scheine.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

