09.12.2024, 13:17
V. Im Eichenhain
Erwartet keinen Lust-Hain der Druiden,
Auch keinen Opfer-Altar, keine Priester –
Ein lauschig Plätzchen nur, fast freundlich-düster,
Zur stillen Lust für einen Wandernsmüden!
Die jungen Eichen, die den Raum umfrieden,
Sie reden zu dir leis’ im Blattgeflüster;
Du schaust durch’s Laub, ein froher Lenzbegrüßter,
Hinaus – hinab – zum lichtverklärten Süden!
Ist dieser kleine Hügel mit den Eichen
Des Liedes wert – und keinem zu vergleichen? –
Nein! Wanderer! s’ ist ein kleiner Hain, wie viele.
Allein erleb’ hier, was die Lenzgefühle
Berührt mit Lust und Wehe dieser Erden;
Er wird dir ewig unvergeßlich werden!
.
Erwartet keinen Lust-Hain der Druiden,
Auch keinen Opfer-Altar, keine Priester –
Ein lauschig Plätzchen nur, fast freundlich-düster,
Zur stillen Lust für einen Wandernsmüden!
Die jungen Eichen, die den Raum umfrieden,
Sie reden zu dir leis’ im Blattgeflüster;
Du schaust durch’s Laub, ein froher Lenzbegrüßter,
Hinaus – hinab – zum lichtverklärten Süden!
Ist dieser kleine Hügel mit den Eichen
Des Liedes wert – und keinem zu vergleichen? –
Nein! Wanderer! s’ ist ein kleiner Hain, wie viele.
Allein erleb’ hier, was die Lenzgefühle
Berührt mit Lust und Wehe dieser Erden;
Er wird dir ewig unvergeßlich werden!
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

