26.05.2026, 09:47
In Übersetzung von
Sophie Hasenclever
Wenn man die Seele kann im Antlitz schauen
Hast du von meiner Liebe sich're Kunde!
O lass sie dir genügen, dass zur Stunde
Du dich erbarmst, du edelste der Frauen!
Von keuscher Gluth gerührt, mit mehr Vertrauen
Als ich erhofft, magst du zum Liebesbunde
Mir dann vielleicht dich nah'n. Wer aus dem Grunde
Des Herzens bittet, dem wird Gnade thauen.
O sel'ger Tag, der dieser Hoffnung Schimmer
Mir einst erfüllt! Dann haltet ein Ihr Zeiten,
Auf altem Pfade stehe stille, Sonne,
Dass ich, obgleich nicht werth der Huld, dir immer
Die sel'gen Arme darf entgegenbreiten,
Dich Süsse zu umfah'n in ew'ger Wonne.
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Sophie Hasenclever
Wenn man die Seele kann im Antlitz schauen
Hast du von meiner Liebe sich're Kunde!
O lass sie dir genügen, dass zur Stunde
Du dich erbarmst, du edelste der Frauen!
Von keuscher Gluth gerührt, mit mehr Vertrauen
Als ich erhofft, magst du zum Liebesbunde
Mir dann vielleicht dich nah'n. Wer aus dem Grunde
Des Herzens bittet, dem wird Gnade thauen.
O sel'ger Tag, der dieser Hoffnung Schimmer
Mir einst erfüllt! Dann haltet ein Ihr Zeiten,
Auf altem Pfade stehe stille, Sonne,
Dass ich, obgleich nicht werth der Huld, dir immer
Die sel'gen Arme darf entgegenbreiten,
Dich Süsse zu umfah'n in ew'ger Wonne.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

