27.08.2024, 08:07
IV.
Ach, ahntest Du die Schmerzen, welche wühlen
In diesem Herzen, daß Du jetzt verachtest,
Nachdem Du selbst die Flammenglut entfachtest,
Die keines Trostes Balsamtropfen kühlen!
Ach ahntest Du den Aufruhr von Gefühlen,
Den Du in dieser Seele Frieden brachtest,
Da Du sie anfangs täuschtest, dann verlachtest,
Du würdest, wenn nicht Liebe, - Mitleid fühlen!
O frage nicht, woher dies zage Klagen
Dem frischen Mut, den jüngst noch Lorbeern riefen,
Für den geschirrt schon stand des Ruhmes Wagen:
– Du hast ein edles Saitenspiel zerschlagen,
Darinnen stolze Heldenlieder schliefen,
Wie sonn’ge Perlen in des Meeres Tiefen!
Ach, ahntest Du die Schmerzen, welche wühlen
In diesem Herzen, daß Du jetzt verachtest,
Nachdem Du selbst die Flammenglut entfachtest,
Die keines Trostes Balsamtropfen kühlen!
Ach ahntest Du den Aufruhr von Gefühlen,
Den Du in dieser Seele Frieden brachtest,
Da Du sie anfangs täuschtest, dann verlachtest,
Du würdest, wenn nicht Liebe, - Mitleid fühlen!
O frage nicht, woher dies zage Klagen
Dem frischen Mut, den jüngst noch Lorbeern riefen,
Für den geschirrt schon stand des Ruhmes Wagen:
– Du hast ein edles Saitenspiel zerschlagen,
Darinnen stolze Heldenlieder schliefen,
Wie sonn’ge Perlen in des Meeres Tiefen!
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

