25.08.2024, 08:16
III.
Oft weil’ ich schlaflos noch in stillen Nächten,
Wenn Dich längst holde Traumgewind’ umranken;
Wenn And’rer Sorgen längst vom Lethe tranken,
Muß ich allein mit meinem Schmerze fechten.
O Liebesschmerz! O Fesseln, die mich knechten!
Vergebens stürm’ ich gegen Deine Schranken:
Gefesselt sind des Geistes Kraftgedanken,
Gekettet ist mein Herz von höh’ren Mächten!
was frommt es mir, mit dem Geschick zu rechten,
Das ihr zu eigen gab mein ganzes Wesen
Seit jener längst von ihr vergess’nen Stunde?
Ein Kränzlein von Sonetten will ich flechten,
Sie mag es einst in stiller Stunde lesen,
Ermessen d’raus die Tiefe meiner Wunde.
Oft weil’ ich schlaflos noch in stillen Nächten,
Wenn Dich längst holde Traumgewind’ umranken;
Wenn And’rer Sorgen längst vom Lethe tranken,
Muß ich allein mit meinem Schmerze fechten.
O Liebesschmerz! O Fesseln, die mich knechten!
Vergebens stürm’ ich gegen Deine Schranken:
Gefesselt sind des Geistes Kraftgedanken,
Gekettet ist mein Herz von höh’ren Mächten!
was frommt es mir, mit dem Geschick zu rechten,
Das ihr zu eigen gab mein ganzes Wesen
Seit jener längst von ihr vergess’nen Stunde?
Ein Kränzlein von Sonetten will ich flechten,
Sie mag es einst in stiller Stunde lesen,
Ermessen d’raus die Tiefe meiner Wunde.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

