25.11.2025, 07:56
Sehnen
Ich sehne mich nach einer großen Liebe,
Daß sie in unvergänglich milder Schöne
Den Haß und Hader dieser Zeit versöhne
Und bändige die häßlich rohen Triebe.
Ich sehne mich nach einer großen Liebe,
Die nicht mit flinkem Spott den wunden höhne,
Die freundlich jeden Schatten sanfter töne,
Daß stets ein Hoffen der Erlösung bliebe.
Nach ihr die Sehnsucht wohnt in allen Seelen,
Es ruht ihr Reim in jedes Herzens Grunde,
Doch wächst sie nicht empor zur Sommerblüte,
Weil Luft und Tau, Weil Licht und Wärme fehlen.
Mir werde, daß ich sie in jeder Stunde
Behütend hebe zu bewußter Güte.
Ich sehne mich nach einer großen Liebe,
Daß sie in unvergänglich milder Schöne
Den Haß und Hader dieser Zeit versöhne
Und bändige die häßlich rohen Triebe.
Ich sehne mich nach einer großen Liebe,
Die nicht mit flinkem Spott den wunden höhne,
Die freundlich jeden Schatten sanfter töne,
Daß stets ein Hoffen der Erlösung bliebe.
Nach ihr die Sehnsucht wohnt in allen Seelen,
Es ruht ihr Reim in jedes Herzens Grunde,
Doch wächst sie nicht empor zur Sommerblüte,
Weil Luft und Tau, Weil Licht und Wärme fehlen.
Mir werde, daß ich sie in jeder Stunde
Behütend hebe zu bewußter Güte.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

