18.10.2025, 01:07
Im Joch
Wann werd’ ich endlich diesen Kerker sprengen?
Wann werd’ ich endlich diese Ketten brechen?
Wann stumpfen diese Spitzen, die mich stechen?
Wann reißen diese Fesseln, die mich engen?
O könnt’ ich mich an diesen Motten rächen,
Die mit Gewalt mich aus mir selbst verdrängen!
O könnt’ ich sie mit heil’ger Glut versengen,
Die stündlich Geistesmord an mir verbrechen!
O tragisches Geschick, zu sein Maschine,
Ein Werkzeug nur, in fremde Hand gegeben,
Des Erst’ und Letztes: diene! diene! diene!
Maschine? Nein, die letzte, kleinste Schraube!
O schwerstes Los, verdammt zu sein zum Staube,
Wenn’s tobt im Innern: leben! leben! leben!
Wann werd’ ich endlich diesen Kerker sprengen?
Wann werd’ ich endlich diese Ketten brechen?
Wann stumpfen diese Spitzen, die mich stechen?
Wann reißen diese Fesseln, die mich engen?
O könnt’ ich mich an diesen Motten rächen,
Die mit Gewalt mich aus mir selbst verdrängen!
O könnt’ ich sie mit heil’ger Glut versengen,
Die stündlich Geistesmord an mir verbrechen!
O tragisches Geschick, zu sein Maschine,
Ein Werkzeug nur, in fremde Hand gegeben,
Des Erst’ und Letztes: diene! diene! diene!
Maschine? Nein, die letzte, kleinste Schraube!
O schwerstes Los, verdammt zu sein zum Staube,
Wenn’s tobt im Innern: leben! leben! leben!
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

