22.09.2024, 01:24
Nochmals im Krähwinkel
Daheim bei meiner Lampe trautem Schimmer,
Wenn überm Buch ich hinsann lange Zeit,
Faßt mich der Drang nach Lebens Wirklichkeit,
Zu Menschen dann, - ins Wirtshaus eil’ ich immer.
Doch dort, am Tisch, in rauchig dumpfem Zimmer,
Umzwängt von Prosa, Seichtheit, Nüchternheit,
Greift mich nur stärker Qual der Einsamkeit,
Das ich gesucht, das Leben, dort ist’s nimmer!
Und wieder nach der Abendlampe Schein
Steht mir der Sinn, zum Buche zieht’s mich wieder,
Der unter Zehn ich zehnfach doch allein.
So, stets voll Unrast schwebend auf und nieder,
Sehn’ ich nach Haus mich aus dem schalen sein
Und sing’ daheim dem Leben Sehnsuchtslieder.
.
Daheim bei meiner Lampe trautem Schimmer,
Wenn überm Buch ich hinsann lange Zeit,
Faßt mich der Drang nach Lebens Wirklichkeit,
Zu Menschen dann, - ins Wirtshaus eil’ ich immer.
Doch dort, am Tisch, in rauchig dumpfem Zimmer,
Umzwängt von Prosa, Seichtheit, Nüchternheit,
Greift mich nur stärker Qual der Einsamkeit,
Das ich gesucht, das Leben, dort ist’s nimmer!
Und wieder nach der Abendlampe Schein
Steht mir der Sinn, zum Buche zieht’s mich wieder,
Der unter Zehn ich zehnfach doch allein.
So, stets voll Unrast schwebend auf und nieder,
Sehn’ ich nach Haus mich aus dem schalen sein
Und sing’ daheim dem Leben Sehnsuchtslieder.
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

