11.08.2024, 10:08
14.
Keine Trennung
Uns trennen? - Nimmermehr! - den Tag verleiden,
Die Nacht verderben uns, die Lust vergällen,
Verbittern unsres Glückes reinste Quellen,
Das können sie, und mögen d'ran sich weiden.
Uns trennen? - Nie! - Uns zwingen, uns zu meiden,
Ausgießen zwischen uns des Meeres Wellen,
Die Alpen zwischen uns're Körper stellen,
Das mögen sie, die unsern Bund beneiden.
Doch unsern Einklang stören? Nun und nimmer!
Fort wandern auf des Sonnenstrahles Flimmer
Und auf des Mondlichts Fäden uns're Seelen;
Sie reisen, wie die Düfte, mit den Winden,
Auf tausend Meilen weit sich zu verbinden,
Und über'm Erdendunst sich zu vermählen.
Keine Trennung
Uns trennen? - Nimmermehr! - den Tag verleiden,
Die Nacht verderben uns, die Lust vergällen,
Verbittern unsres Glückes reinste Quellen,
Das können sie, und mögen d'ran sich weiden.
Uns trennen? - Nie! - Uns zwingen, uns zu meiden,
Ausgießen zwischen uns des Meeres Wellen,
Die Alpen zwischen uns're Körper stellen,
Das mögen sie, die unsern Bund beneiden.
Doch unsern Einklang stören? Nun und nimmer!
Fort wandern auf des Sonnenstrahles Flimmer
Und auf des Mondlichts Fäden uns're Seelen;
Sie reisen, wie die Düfte, mit den Winden,
Auf tausend Meilen weit sich zu verbinden,
Und über'm Erdendunst sich zu vermählen.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

