07.05.2024, 11:02
III.
Aus Städten fliehend, wandr' ich gern auf Wegen,
Die Niemand geht, und Keiner gehen mag;
Durch's Dickicht dringend, trotz' ich gern dem Schlag'
Dornichter Zweige, die mich wild umhegen.
In Waldes Nacht ist meiner Seele Tag,
Mein Friede wohnt auf hoher Berge Stegen,
Um deren Haupt sich dunkle Wolken legen;
Da folgt mir doch kein andrer Fußtritt nach.
Nur überall bis in die tiefste Wildniß,
Wohin sich nie ein Lebender verlor,
Begleitet, wie mein Schatten, mich Ihr Bildniß. -
Vergeblich ist, was du dir ausersonnen.
Was fliehst du Ihren Anblick, armer Thor,
Eh' du dem eignen Herzen noch entronnen!
Aus Städten fliehend, wandr' ich gern auf Wegen,
Die Niemand geht, und Keiner gehen mag;
Durch's Dickicht dringend, trotz' ich gern dem Schlag'
Dornichter Zweige, die mich wild umhegen.
In Waldes Nacht ist meiner Seele Tag,
Mein Friede wohnt auf hoher Berge Stegen,
Um deren Haupt sich dunkle Wolken legen;
Da folgt mir doch kein andrer Fußtritt nach.
Nur überall bis in die tiefste Wildniß,
Wohin sich nie ein Lebender verlor,
Begleitet, wie mein Schatten, mich Ihr Bildniß. -
Vergeblich ist, was du dir ausersonnen.
Was fliehst du Ihren Anblick, armer Thor,
Eh' du dem eignen Herzen noch entronnen!
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

