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186 La Vec[c]hia
#2
Übertragung von
Richard Zoozmann



CLXXXVI.

„Dann schmiege sie sich auf den weichen Kissen
In seinen Arm und stille sein Verlangen;
Doch jammre sie: „Ach, was hab ich begangen!
Wenn das mein armer Gatte sollte wissen.“

Und störe seine Lust mit Hindernissen,
Bis er das Herz im Busen fühlt erbangen.
Auch drohe sie: am Galgen würd er hangen,
Und sie müßt sterben vor Gewissensbissen,

Wenn man erführe, wie sie ehrvergessen
Hier liege: „Weh, daß ich dich so muß lieben,“
Sprech sie dann weiter: „Ach, in Stücke hieben

Die Meinen mich – welch Schimpf ists unvermessen!“ –
Und wenn ich ihm dann solche Furcht einflößte,
Geschähs, daß er nur brünstiger mich tröste.“


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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Nachrichten in diesem Thema
186 La Vec[c]hia - von ZaunköniG - 19.03.2007, 09:25
RE: 186 La Vec[c]hia - von ZaunköniG - 26.10.2025, 02:16

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