11.06.2025, 11:32
Übertragung von
Richard Zoozmann
CXIX.
„Wer zürnen will, mag zürnen nach Belieben,
Da ich – ob mich auch Unheil treffen sollte –
Euch nur, was ich erfahren, melden wollte,
Ob schlimm im Grimm sie mich ins Feuer schieben,
Ob sie mich, wie den Saint Amour vertrieen,
Den wackern Wilhelm, als der Papst ihm grollte,
Und des Betruges Weib ihm „Liebe“ zollte,
Weil er verriet, wie schlau ich und gerieben.
Denn diese hatte Schuld an seinem Banne;
Weil er zur Wahrheit stand gleich einem Manne,
Geschahs, daß aus dem Reich man ihn verjagte.
In einem Buch beschrieb er auch mein Leben,
Fordernd, ich soll des Bettelns mich begeben:
Das wars, was meiner Mutter schlecht behagte.“
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Richard Zoozmann
CXIX.
„Wer zürnen will, mag zürnen nach Belieben,
Da ich – ob mich auch Unheil treffen sollte –
Euch nur, was ich erfahren, melden wollte,
Ob schlimm im Grimm sie mich ins Feuer schieben,
Ob sie mich, wie den Saint Amour vertrieen,
Den wackern Wilhelm, als der Papst ihm grollte,
Und des Betruges Weib ihm „Liebe“ zollte,
Weil er verriet, wie schlau ich und gerieben.
Denn diese hatte Schuld an seinem Banne;
Weil er zur Wahrheit stand gleich einem Manne,
Geschahs, daß aus dem Reich man ihn verjagte.
In einem Buch beschrieb er auch mein Leben,
Fordernd, ich soll des Bettelns mich begeben:
Das wars, was meiner Mutter schlecht behagte.“
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

