01.03.2026, 02:10
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841
CCCX.
Der Zephyr kehrt, die schöne Zeit zu bringen,
Und Gras und Blumen, seine süßen Kleinen;
Und Progne schwatzt und Nachtigallen weinen;
In Weiß und Rot will sich der Lenz verjüngen;
Die Wiese lacht, in Lüften tönt ein Klingen;
Zeus freut der Tochter sich, der klaren, reinen;
Luft, Erd und Flut der Liebe voll erscheinen,
Und Liebestriebe jeglich Tier durchdringen.
Doch mir ach! kehren Seufzer nur und Klagen,
Die jene läßt aus tiefem Herzen steigen,
Die seine Schlüssel mit sich fortgetragen.
Ob Vöglein singen, Blumen mir sich neigen
Und schöne Frauen nicht den Gruß versagen,
Doch seh ich rings nur Wild und wüstes Schweigen.
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1784 – 1841
CCCX.
Der Zephyr kehrt, die schöne Zeit zu bringen,
Und Gras und Blumen, seine süßen Kleinen;
Und Progne schwatzt und Nachtigallen weinen;
In Weiß und Rot will sich der Lenz verjüngen;
Die Wiese lacht, in Lüften tönt ein Klingen;
Zeus freut der Tochter sich, der klaren, reinen;
Luft, Erd und Flut der Liebe voll erscheinen,
Und Liebestriebe jeglich Tier durchdringen.
Doch mir ach! kehren Seufzer nur und Klagen,
Die jene läßt aus tiefem Herzen steigen,
Die seine Schlüssel mit sich fortgetragen.
Ob Vöglein singen, Blumen mir sich neigen
Und schöne Frauen nicht den Gruß versagen,
Doch seh ich rings nur Wild und wüstes Schweigen.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

