06.01.2026, 06:41
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841
CCCIII.
Amor, der du im Glück mit mir gezogen
Längs dieser Ufer, freundlich unserm Dichten,
Und, unsre alten Händel hier zu schlichten,
Mit mir und mit dem Fuß Gespräch gepflogen!
Laub, Blumen, schatten, Höhlen, Luft und Wogen,
Talklausen, Hügel, Fluren all, ihr lichten!
Port, meiner liebe Mühen zu beschwichten
Und was das Glück von Schmerz mir zugewogen!
O muntre Scharen ihr im grünen Hage!
O Nymphen! und, die flüssige Kristallen
In moosgem Grund zum Haus ihr euch erkoren!
Hell einst, sind nun so düster meine Tage,
Wie, der es schafft, der Tod. So ist gefallen
Jedem sein Los am Tag, da er geboren.
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1784 – 1841
CCCIII.
Amor, der du im Glück mit mir gezogen
Längs dieser Ufer, freundlich unserm Dichten,
Und, unsre alten Händel hier zu schlichten,
Mit mir und mit dem Fuß Gespräch gepflogen!
Laub, Blumen, schatten, Höhlen, Luft und Wogen,
Talklausen, Hügel, Fluren all, ihr lichten!
Port, meiner liebe Mühen zu beschwichten
Und was das Glück von Schmerz mir zugewogen!
O muntre Scharen ihr im grünen Hage!
O Nymphen! und, die flüssige Kristallen
In moosgem Grund zum Haus ihr euch erkoren!
Hell einst, sind nun so düster meine Tage,
Wie, der es schafft, der Tod. So ist gefallen
Jedem sein Los am Tag, da er geboren.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

