02.01.2026, 02:27
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841
CCCI.
O Tal du, voll von meinen Klagetönen,
O Strom, den oftmals meine Tränen schwellen,
O Wild, o Vögel, und ihr Fisch’ in wellen,
Um die sich hegend grüne Ufer dehnen!
O heitre Luft du, warm von meinem Stöhnen!
O all ihr süßen sonst, nun bittern Stellen!
Hügel, mir Lust einst, nun des Grams Gesellen,
Wohin mich Amor führt durch lang Gewöhnen!
Die alten Formen find ich allerwegen;
Nicht ach! in mir, der, frohem Sein enthoben,
Ein Haus ich ward, endlose Trauer fassend.
Von hier sah ich mein Glück; auf diesen Stegen
Kehr ich, zu sehn, von wo sie ging nach oben,
Auf Erden ihre schöne Hülle lassend.
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1784 – 1841
CCCI.
O Tal du, voll von meinen Klagetönen,
O Strom, den oftmals meine Tränen schwellen,
O Wild, o Vögel, und ihr Fisch’ in wellen,
Um die sich hegend grüne Ufer dehnen!
O heitre Luft du, warm von meinem Stöhnen!
O all ihr süßen sonst, nun bittern Stellen!
Hügel, mir Lust einst, nun des Grams Gesellen,
Wohin mich Amor führt durch lang Gewöhnen!
Die alten Formen find ich allerwegen;
Nicht ach! in mir, der, frohem Sein enthoben,
Ein Haus ich ward, endlose Trauer fassend.
Von hier sah ich mein Glück; auf diesen Stegen
Kehr ich, zu sehn, von wo sie ging nach oben,
Auf Erden ihre schöne Hülle lassend.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

