03.12.2025, 08:19
CCLXXXVIII.
Mit Seufzern füll ich Nähen so als Weiten,
seh ich herab von rauhen Bergeswänden
Die Flur, wo sie einst ward, die in den Händen
Mein Herz trug in der Blüt und Früchte Zeiten.
Sie stieg zum Himmel, und ihr schnell Entgleiten
Ist schuld, daß, weil sich bis zu fernsten Enden
Nach ihr umsonst die matten Augen wenden,
Kein Plätzchen trocken rings nach allen Seiten.
Kein Strauch ist und kein Stein an diesen Stellen,
Kein Ast, kein grüner Zweig auf diesen Höhen,
Kein Halm und keine Blum in diesen Talen,
Kein Tröpflein Wassers kommt aus diesen Quellen,
In diesen Büschen ist kein Wild zu sehen,
So es nicht weiß, wie bitter meine Qualen.
.
Mit Seufzern füll ich Nähen so als Weiten,
seh ich herab von rauhen Bergeswänden
Die Flur, wo sie einst ward, die in den Händen
Mein Herz trug in der Blüt und Früchte Zeiten.
Sie stieg zum Himmel, und ihr schnell Entgleiten
Ist schuld, daß, weil sich bis zu fernsten Enden
Nach ihr umsonst die matten Augen wenden,
Kein Plätzchen trocken rings nach allen Seiten.
Kein Strauch ist und kein Stein an diesen Stellen,
Kein Ast, kein grüner Zweig auf diesen Höhen,
Kein Halm und keine Blum in diesen Talen,
Kein Tröpflein Wassers kommt aus diesen Quellen,
In diesen Büschen ist kein Wild zu sehen,
So es nicht weiß, wie bitter meine Qualen.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

