05.11.2025, 05:35
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841
CCLXXIV.
Harte Gedanken, laßt in Ruh mich fahren!
nicht gnug, daß Amor, Tod und Schicksal liegen
Mir an der Pfort und ringsum mich bekriegen;
Soll ich noch andre Streiter drin gewahren?
Und du, mein Herz, noch bist du, wie vor Jahren,
Treulos an mir nur, daß den wilden Zügen
Die Türe du eröffnest, froh, zu siegen
Mit meiner Feinde leicht-gewandten Scharen.
In dir hegt Amor die geheimen Boten,
Entfaltet Schicksal alle seine Ehren,
Tod die Erinnrung von jenem Schlage,
Der meines Lebens Reste muß zerstören;
In dir sind Wahn und Irrsinn aufgeboten;
Drum ich um all mein Weh nur dich verklage.
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1784 – 1841
CCLXXIV.
Harte Gedanken, laßt in Ruh mich fahren!
nicht gnug, daß Amor, Tod und Schicksal liegen
Mir an der Pfort und ringsum mich bekriegen;
Soll ich noch andre Streiter drin gewahren?
Und du, mein Herz, noch bist du, wie vor Jahren,
Treulos an mir nur, daß den wilden Zügen
Die Türe du eröffnest, froh, zu siegen
Mit meiner Feinde leicht-gewandten Scharen.
In dir hegt Amor die geheimen Boten,
Entfaltet Schicksal alle seine Ehren,
Tod die Erinnrung von jenem Schlage,
Der meines Lebens Reste muß zerstören;
In dir sind Wahn und Irrsinn aufgeboten;
Drum ich um all mein Weh nur dich verklage.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

