26.10.2025, 02:14
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841
CCLXVII.
Ach, sanfter Blick du! ach, ihr schönen Wangen!
Ach, anmutreiches du und hohes Walten!
Ach, Wort du, rauhen Sinn umzugestalten
In Demut, und in Mut das feige Bangen!
Ach, süßes Lächeln, draus die Pfeile drangen,
Wovon ich Tod, nicht Bessres werd erhalten!
Ach, hohe Seel, als Köngin wert zu schalten,
Wärst du so spät nicht für uns aufgegangen!
Für euch nur muß ich atmen, für euch brennen;
Ganz bin ich euer! Soll ich euch entbehren,
Muß als mein größtes Unglück ich’s beklagen.
Mit Hoffnung habt ihr mich erfüllt beim Trennen
Von meinem höchsten Gut, und mit Begehren;
Doch hat der Wind die Wort hinweggetragen.
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1784 – 1841
CCLXVII.
Ach, sanfter Blick du! ach, ihr schönen Wangen!
Ach, anmutreiches du und hohes Walten!
Ach, Wort du, rauhen Sinn umzugestalten
In Demut, und in Mut das feige Bangen!
Ach, süßes Lächeln, draus die Pfeile drangen,
Wovon ich Tod, nicht Bessres werd erhalten!
Ach, hohe Seel, als Köngin wert zu schalten,
Wärst du so spät nicht für uns aufgegangen!
Für euch nur muß ich atmen, für euch brennen;
Ganz bin ich euer! Soll ich euch entbehren,
Muß als mein größtes Unglück ich’s beklagen.
Mit Hoffnung habt ihr mich erfüllt beim Trennen
Von meinem höchsten Gut, und mit Begehren;
Doch hat der Wind die Wort hinweggetragen.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

