20.09.2024, 10:41
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841
CLIX.
In welchen Himmel, welcherlei Ideen
Fand die Natur das Muster, zu bereiten
So schön Gesicht, um hier uns anzudeuten,
Was droben sie vermöcht in bessern Höhen?
Hat Nymphen wer im Bach, im Wald gesehen
Göttinnen Haar so lautern Goldes breiten?
Wann hegt ein Herz so viel der Herrlichkeiten?
Doch gibt das Ganze mir des Todes Wehen!
Nach Himmelsschönheit rings vergebens spähet,
Wer nie der Augen milden Blick ertragen,
Wann sie umher sie lieblich kreist und drehet.
Nicht weiß, wie Amor schlägt und heilt, zu sagen,
Wer es nicht weiß, wie süß vom Mund ihr gehet
Das Wort, wie süß ihr Lächeln und ihr Klagen.
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1784 – 1841
CLIX.
In welchen Himmel, welcherlei Ideen
Fand die Natur das Muster, zu bereiten
So schön Gesicht, um hier uns anzudeuten,
Was droben sie vermöcht in bessern Höhen?
Hat Nymphen wer im Bach, im Wald gesehen
Göttinnen Haar so lautern Goldes breiten?
Wann hegt ein Herz so viel der Herrlichkeiten?
Doch gibt das Ganze mir des Todes Wehen!
Nach Himmelsschönheit rings vergebens spähet,
Wer nie der Augen milden Blick ertragen,
Wann sie umher sie lieblich kreist und drehet.
Nicht weiß, wie Amor schlägt und heilt, zu sagen,
Wer es nicht weiß, wie süß vom Mund ihr gehet
Das Wort, wie süß ihr Lächeln und ihr Klagen.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

