02.07.2024, 10:04
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841
CXXIV.
Liebe, Geschick und mein Gemüt, gekehret
Vergangnem zu, zerfallen mit der Nähe,
Betrüben so mich, daß mit Neid ich sehe,
Wie sich die Meng am andern Strande mehret.
Liebe zerreißt mein Herz; den Trost dann wehret
Ihm das Geschick, und, daß es so ergehe,
Zürnt das Gemüt und weint. Bei vielem Wehe
Leb ich so immerdar zum Kampf bewehret.
Nicht hoff ich, daß die schöne Zeit mir kehre;
vom Schlimmern nur zum Schlimmern will sich’s wenden,
Und schon den halben Lauf legt’ ich zurücke.
Ach! nicht von Demant, als ob Glas sie wäre,
Entgleitet jede Hoffnung meinen Händen,
Und jeglicher Gedanke bricht in Stücke.
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1784 – 1841
CXXIV.
Liebe, Geschick und mein Gemüt, gekehret
Vergangnem zu, zerfallen mit der Nähe,
Betrüben so mich, daß mit Neid ich sehe,
Wie sich die Meng am andern Strande mehret.
Liebe zerreißt mein Herz; den Trost dann wehret
Ihm das Geschick, und, daß es so ergehe,
Zürnt das Gemüt und weint. Bei vielem Wehe
Leb ich so immerdar zum Kampf bewehret.
Nicht hoff ich, daß die schöne Zeit mir kehre;
vom Schlimmern nur zum Schlimmern will sich’s wenden,
Und schon den halben Lauf legt’ ich zurücke.
Ach! nicht von Demant, als ob Glas sie wäre,
Entgleitet jede Hoffnung meinen Händen,
Und jeglicher Gedanke bricht in Stücke.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

