02.06.2024, 11:31
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841
CIX.
So oft, ach ! Amor Krieg mir zugedachte,
(Wohl täglich tausendmal hab ich’s empfunden!)
Kehr ich dahin, wo sich das Licht entbunden,
Das meines Herzens Flamm unsterblich machte.
Da find ich Ruh, der ich es dahin brachte,
Daß morgens, mittags und in Abendstunden
Ich jenes so gesänftigt ihnen funden,
Daß ich nicht andres denke noch beachte.
Der sanfte Atem, den das Antlitz reget,
Das lichte, mit dem Laut verständger Worte,
Daß, wo er wehet, Lust und Segen tauen,
Ein holder Hauch aus Paradieses Auen,
Labt so mich immer, scheint’s, an diesem Orte,
Daß frei das müde Herz nur da noch schläget.
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1784 – 1841
CIX.
So oft, ach ! Amor Krieg mir zugedachte,
(Wohl täglich tausendmal hab ich’s empfunden!)
Kehr ich dahin, wo sich das Licht entbunden,
Das meines Herzens Flamm unsterblich machte.
Da find ich Ruh, der ich es dahin brachte,
Daß morgens, mittags und in Abendstunden
Ich jenes so gesänftigt ihnen funden,
Daß ich nicht andres denke noch beachte.
Der sanfte Atem, den das Antlitz reget,
Das lichte, mit dem Laut verständger Worte,
Daß, wo er wehet, Lust und Segen tauen,
Ein holder Hauch aus Paradieses Auen,
Labt so mich immer, scheint’s, an diesem Orte,
Daß frei das müde Herz nur da noch schläget.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

