04.03.2024, 11:24
Karl Förster
1784 – 1841
LVIII.
Die Wangen, die dem Weinen schon erliegen,
Laßt, lieber Herr, sich auf das eine neigen;
Seid mit Euch karger ihm, der, die ihm eigen,
Grausam zu bleichen, findet ein Vergnügen.
Zur linken Hand das zweite, schließt den Zügen
Der Boten ihr den Weg, die da entsteigen,
Die gleich im Jänner und August Euch zeigen,
Weil langem Weg die Zeit nicht will genügen.
Und einen Kräutersaft trinkt mit dem dritten,
Der alles, was das Herz betrübt, zerstreue,
Am Ende süß, im Anfang schwer gelitten.
Mich stellt dahin, wo Freude wohnt inmitten,
Daß ich den Steuermann des Styx nicht scheue,
Wenn nicht zu übermütig solch ein Bitten.
.
1784 – 1841
LVIII.
Die Wangen, die dem Weinen schon erliegen,
Laßt, lieber Herr, sich auf das eine neigen;
Seid mit Euch karger ihm, der, die ihm eigen,
Grausam zu bleichen, findet ein Vergnügen.
Zur linken Hand das zweite, schließt den Zügen
Der Boten ihr den Weg, die da entsteigen,
Die gleich im Jänner und August Euch zeigen,
Weil langem Weg die Zeit nicht will genügen.
Und einen Kräutersaft trinkt mit dem dritten,
Der alles, was das Herz betrübt, zerstreue,
Am Ende süß, im Anfang schwer gelitten.
Mich stellt dahin, wo Freude wohnt inmitten,
Daß ich den Steuermann des Styx nicht scheue,
Wenn nicht zu übermütig solch ein Bitten.
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

