04.01.2024, 12:33
XII. – Seine Flöte
Welch’ reiner Glanz, wie goldne Morgenröthe
Auf des geliebten Rheinsberg heitrer Flur,
Wie froher Dienst der Kunst und der Natur.
Du strahlst dies Licht aus, du, geliebte Flöte!
Du folgtest Ihm, als laut des Kriegs Trommete
Dich übertönt’ auf Mavors Eisenspur;
Du, holde Zauberflöte, sorgtest nur,
Daß Waffenlärm die Harmonie nicht tödte.
„Die Harmonie des Herzens und der Seele“,
Des Erdenlebens reinstes, höchstes Gut,
Die, ob dem Kampfe auch der Sieg noch fehle,
Zum Rhythmus zwingt der Leidenschaften Wuth,
Daß Irdischem sich Ewiges vermähle,
Den Geist melodisch führt durch Flamm’ und Flut.
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Welch’ reiner Glanz, wie goldne Morgenröthe
Auf des geliebten Rheinsberg heitrer Flur,
Wie froher Dienst der Kunst und der Natur.
Du strahlst dies Licht aus, du, geliebte Flöte!
Du folgtest Ihm, als laut des Kriegs Trommete
Dich übertönt’ auf Mavors Eisenspur;
Du, holde Zauberflöte, sorgtest nur,
Daß Waffenlärm die Harmonie nicht tödte.
„Die Harmonie des Herzens und der Seele“,
Des Erdenlebens reinstes, höchstes Gut,
Die, ob dem Kampfe auch der Sieg noch fehle,
Zum Rhythmus zwingt der Leidenschaften Wuth,
Daß Irdischem sich Ewiges vermähle,
Den Geist melodisch führt durch Flamm’ und Flut.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

