04.01.2024, 12:31
X. – Friedrichs Feldbinde
Nur Weiß und Schwarz, der Preußen edle Farben,
Des Königs Schärpe trägt sie ernst zur Schau –
„Tag folgt auf Nacht und Sieg auf Tod,“ vertrau’
Der Farben Spruch, „wo Muth und Kraft nicht starben!“
Dann wirst du binden reicher Ernte Garben;
Droht auch der Himmel nächtlich wettergrau,
Bald glänzt er wieder heiter, licht und blau.
Wer treu gesä’t, den läßt der Herr nicht darben.
So halte aus in muthigem Vertrauen,
Blick’ auf zu Ihm, mein Volk, und zweifle nicht,
Dein festes Glauben wird zum sel’gen Schauen.
Sieh’ wie Sein Stern hell durch die Wolken bricht!
Zum Tempel Seines Ruhms dich zu erbauen
Folg’ seinem Strahl! Durch Nacht zum ew’gen Licht!
.
Nur Weiß und Schwarz, der Preußen edle Farben,
Des Königs Schärpe trägt sie ernst zur Schau –
„Tag folgt auf Nacht und Sieg auf Tod,“ vertrau’
Der Farben Spruch, „wo Muth und Kraft nicht starben!“
Dann wirst du binden reicher Ernte Garben;
Droht auch der Himmel nächtlich wettergrau,
Bald glänzt er wieder heiter, licht und blau.
Wer treu gesä’t, den läßt der Herr nicht darben.
So halte aus in muthigem Vertrauen,
Blick’ auf zu Ihm, mein Volk, und zweifle nicht,
Dein festes Glauben wird zum sel’gen Schauen.
Sieh’ wie Sein Stern hell durch die Wolken bricht!
Zum Tempel Seines Ruhms dich zu erbauen
Folg’ seinem Strahl! Durch Nacht zum ew’gen Licht!
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

