04.01.2024, 12:29
VIII. – Sein Schweißtuch
Ein schlichtes Tuch! Mein Geist sah Perlen leuchten,
Als Todesschweiß auf Seiner Stirne stand;
Wie ich’s berührt mit schüchtern zager Hand,
Fühlt’ ich mein Auge sich mit Thränen feuchten.
Ja, daß es strahle, wollte fast mir däuchten,
Zur Fahne ward es für mein Vaterland,
Ward seiner Größe heilig Unterpfand,
Womit die Engel seine Feinde scheuchten.
Mein Vaterland! So nimm dies Tuch zum Zeichen,
Es daure Friedrichs Geist und Wesen fort.
Vorwärts! Mit Ihm wirst du das Ziel erreichen!
Gedoppelt kämpft für dich Sein Schwert, Sein Wort.
Nacht muß und Finsterniß dem Lichte weichen,
Er schreitet dir voran, dein Held, dein Hort.
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Ein schlichtes Tuch! Mein Geist sah Perlen leuchten,
Als Todesschweiß auf Seiner Stirne stand;
Wie ich’s berührt mit schüchtern zager Hand,
Fühlt’ ich mein Auge sich mit Thränen feuchten.
Ja, daß es strahle, wollte fast mir däuchten,
Zur Fahne ward es für mein Vaterland,
Ward seiner Größe heilig Unterpfand,
Womit die Engel seine Feinde scheuchten.
Mein Vaterland! So nimm dies Tuch zum Zeichen,
Es daure Friedrichs Geist und Wesen fort.
Vorwärts! Mit Ihm wirst du das Ziel erreichen!
Gedoppelt kämpft für dich Sein Schwert, Sein Wort.
Nacht muß und Finsterniß dem Lichte weichen,
Er schreitet dir voran, dein Held, dein Hort.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

