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Freiheitshauch
#1
Freiheitshauch

Wir wissen nicht, wenn wir ihn hören brausen,
Woher er kommt, der Sturm, wohin er geht!
Frei, wie der ew’ge Gottesodem weht,
Soll er von Pol zu Pol erfrischend sausen!

Ihn hemmen nicht der Alpen feste Klausen,
Sie, deren Stirn in kalter Majestät,
Von Sternenkronen bleich umschlungen steht,
An deren Fuß die winz’gen Menschlein hausen.

Da haucht der Lenz, sein Odem löst in Thränen
Das starre Eis der hohen Firnen auf,
Es schmilzt und strömt ein unaufhaltsam Sehnen

In jedes Baches neubelebten Lauf;
Die Wiese trinkt, der Wald will auferstehen,
Es fühlt der Mensch des Gottesodem’s Wehen.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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Freiheitshauch - von ZaunköniG - 11.11.2025, 08:27

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