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Sonnets 153
#2

 Übersetzung von
Terese Robinson
 

CLIII.

 
Bei seiner Fackel Amor lag und schlief,
Da eilt Dianas Dienerin zur Stelle,
Ersieht den Vorteil, taucht die Fackel tief,
Die liebentzündende, in eine Quelle.
Und aus dem heiligen Liebesfeuer sank
In jenen Quell ewig lebendige Glut,
Er ward ein siedend Bad, und wer da krank
Heilt sein Gebrechen in der linden Flut.
Jedoch der Knab’ entfachte neu den Brand
Am Blick der Liebsten und versenkte mich;
Krank zog ich hin, wo mancher Heilung fand,
Ein trüber Gast, der krank von dannen schlich.
 
Denn nur ein einzig Bad kann für mich taugen:
Wo Amor Feuer fand, der Liebsten Augen.
 

.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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Nachrichten in diesem Thema
Sonnets 153 - von ZaunköniG - 28.10.2007, 15:16
RE: Sonnets 153 - von ZaunköniG - 12.05.2023, 22:10

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