19.02.2014, 12:58
IV.
Das Zwielicht eilt. Vesuv, dein Auge düster
Die Nacht durchblitzt, die über dich gesunken;
Bald löscht es aus, bald mahnen seine Fuinken
An Kinderspiele, wenn im Scheit der nüster
Das Glimmen stirbt. Sie sagen dann „der Küster
Geht aus der Kirche.“ Strömend niedertunken
Die Lavagluthen und sind aufgetrunken
Vom Felsgeröll mit zischendem Geflüster.
Wir ritten aufwärts, seit das Licht der Sonnen
In violettem Purpur ging zur Ruhe;
Am Thor des Klosters spendeten die Nonnen
Lacrimae Christi, dann auf starkem Schuhe
Zum Krater ging’s. Vulcan, aus deinem Bronnen
Kredenzt der Tod, du nicht Bescheid uns thue.
Das Zwielicht eilt. Vesuv, dein Auge düster
Die Nacht durchblitzt, die über dich gesunken;
Bald löscht es aus, bald mahnen seine Fuinken
An Kinderspiele, wenn im Scheit der nüster
Das Glimmen stirbt. Sie sagen dann „der Küster
Geht aus der Kirche.“ Strömend niedertunken
Die Lavagluthen und sind aufgetrunken
Vom Felsgeröll mit zischendem Geflüster.
Wir ritten aufwärts, seit das Licht der Sonnen
In violettem Purpur ging zur Ruhe;
Am Thor des Klosters spendeten die Nonnen
Lacrimae Christi, dann auf starkem Schuhe
Zum Krater ging’s. Vulcan, aus deinem Bronnen
Kredenzt der Tod, du nicht Bescheid uns thue.

