19.02.2014, 12:07
Beweint und begrüßt
Der Ewge rief und fromm herab vom Throne
Zur Ruhe ging der treue Held sich betten;
Gelöst von ihm entsanken goldne Ketten
Und horch: Sein Amt, der Vater schickt’s dem Sohne.
Der aber sieht vor Thränen nicht die Krone,
Sieht nur daheim zwiefach verwaiste Stätten
Und, voll der Kraft, sein Leben zu verwetten,
Gewinnt sein Herz die Hoffnung sich zum Lohne.
„Der Kaiser kommt, kehrt wieder, kommt noch heute!“
So dankt, so naht die Liebe seinen Pfaden,
Sie, deren Flehn der Nacht entrang die Beute.
- Fremdling, durch Gunst, durch Abgunst hergeladen,
im Gruße Deutschlands höre dies Geläute:
Heil unserm Fritz, Martyr von Gottes Gnaden!
Der Ewge rief und fromm herab vom Throne
Zur Ruhe ging der treue Held sich betten;
Gelöst von ihm entsanken goldne Ketten
Und horch: Sein Amt, der Vater schickt’s dem Sohne.
Der aber sieht vor Thränen nicht die Krone,
Sieht nur daheim zwiefach verwaiste Stätten
Und, voll der Kraft, sein Leben zu verwetten,
Gewinnt sein Herz die Hoffnung sich zum Lohne.
„Der Kaiser kommt, kehrt wieder, kommt noch heute!“
So dankt, so naht die Liebe seinen Pfaden,
Sie, deren Flehn der Nacht entrang die Beute.
- Fremdling, durch Gunst, durch Abgunst hergeladen,
im Gruße Deutschlands höre dies Geläute:
Heil unserm Fritz, Martyr von Gottes Gnaden!

