14.02.2014, 12:00
IV.
Wär ich der silberhelle mondenschein,
Ich guckte still ins Stübchen dir hinein,
Wo du, nicht ein Minütchen zu verlieren,
Bis Mitternacht willst eifrig meditieren
Wenn wär ich ein demantner Edelstein,
Ich schlänge mich dir um das Fingerlein,
Ja, um dirs hell mit lichtem Blau zu zieren,
Schmückt’ ich es dir mit funklelnden Saphiren.
Und wenn ich wär ein zartgefügter Schrein,
So wüßtest du mir drin verwahret sein,
Hoch, wie an Gold, an dir mich zu erletzen.
Wär ich dann gar der rebenreiche Rhein,
Ich böte dir von meinem besten Wein,
Die Lippen dir mit goldnem Naß zu netzen.
Wär ich der silberhelle mondenschein,
Ich guckte still ins Stübchen dir hinein,
Wo du, nicht ein Minütchen zu verlieren,
Bis Mitternacht willst eifrig meditieren
Wenn wär ich ein demantner Edelstein,
Ich schlänge mich dir um das Fingerlein,
Ja, um dirs hell mit lichtem Blau zu zieren,
Schmückt’ ich es dir mit funklelnden Saphiren.
Und wenn ich wär ein zartgefügter Schrein,
So wüßtest du mir drin verwahret sein,
Hoch, wie an Gold, an dir mich zu erletzen.
Wär ich dann gar der rebenreiche Rhein,
Ich böte dir von meinem besten Wein,
Die Lippen dir mit goldnem Naß zu netzen.

