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Widmungen
#11
Und ich stand lange, wie die Blumen stehn,
Die wachsen, und von allem doch nichts wissen
Und selbstverständlich grün sind, abgerissen
Von selbst gelb werden, und es nicht verstehn.

Und du warst bei mir, wie ein feines Wehn
Gehts durch das Zimmer noch von deinen Worten,
Wie von geschenkten Blumen, die verdorrten,
Gestorbner Blüten Wohlgerüche gehn.

Wir beide sind allein, einsame Wandrer,
Laß andre uns um unser Glück bedauern,
Nur uns ist neu ein jeder Tag der Reise.

Wie Diener sind uns die Gedanken andrer,
Ihr Glück und ihre Schönheit und ihr Trauern
Tönt neu in unsres Lebens Siegesweise.
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Widmungen - von ZaunköniG - 31.12.2013, 15:42

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