24.12.2013, 16:54
Du Spiegel der Gerechtigkeit,
bitte für uns!
Jungfrau, entstiegen du dem Gnadenbronnen,
In hehrer Schöne strahlend, ohnegleichen,
Vor deinem Glanz die Sterne selbst erbleichen,
In ihm sich all des Himmels Sel’gen sonnen!
Bei deinem Anblick fühlt der Engel Wonnen,
Denn kein Geschöpf kann deine Zier erreichen!
Du bist der Erde himmlisch Wunderzeichen,
Von dem allmächt’gen Meister selbst ersonnen!
Du, der Gerechtigkeit vollkommner Spiegel,
O strahl entgegen meinen trunknen Blicken
Und woll’ dein lichtes Bild gleichwie ein Siegel
Mir als ein Vorbild in die Seele drücken!
Und wenn sich öffnen einst die Grabesriegel,
Laß mich dein Urbild ewiglich entzücken!
bitte für uns!
Jungfrau, entstiegen du dem Gnadenbronnen,
In hehrer Schöne strahlend, ohnegleichen,
Vor deinem Glanz die Sterne selbst erbleichen,
In ihm sich all des Himmels Sel’gen sonnen!
Bei deinem Anblick fühlt der Engel Wonnen,
Denn kein Geschöpf kann deine Zier erreichen!
Du bist der Erde himmlisch Wunderzeichen,
Von dem allmächt’gen Meister selbst ersonnen!
Du, der Gerechtigkeit vollkommner Spiegel,
O strahl entgegen meinen trunknen Blicken
Und woll’ dein lichtes Bild gleichwie ein Siegel
Mir als ein Vorbild in die Seele drücken!
Und wenn sich öffnen einst die Grabesriegel,
Laß mich dein Urbild ewiglich entzücken!

