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Aber echt ist...
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aber echt ist
(Ein Zwillingskranz)
I / 15
Weil’s mir nicht wohl, aber echt ist,
leb’ ich auch ungleiche Liebe,
und hoffe, daß sie nicht zerstiebe.
Weil mir aber Einsamkeit schlecht ist
halt ich mein Verlangen im Zügel.
Die Sehnsucht und Hoffnung, Furcht zielt
auf den Weg den mein Traum mir befiehlt
und spannt wieder die Ikarusflügel.
Du teilst mir trotz allem dein Kissen,
hast mich nicht geliebt, nicht gemieden,
nicht Ängste, noch Hoffnung vertrieben.
Wie wenig wir doch von uns wissen:
Wir sind uns so gut, wie verschieden.
Wir sind uns nicht gleich-, doch geblieben.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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II
Wir sind uns nicht gleich-, doch geblieben.
Wir bleiben uns immer verbunden.
Du läßt meine Seele gesunden.
Verfahr mit mir ganz nach Belieben
ins Wunderland abseits der Strecke.
Halb Elfen, zur Hälfte Chimären
sind wir, uns zu uns zu bekehren.
Gefahr lauert an jeder Ecke,
doch will ich auf jeden Fall kein,
langes Warten, den Alltag verheeren,
nicht Tränen auf Marmor vergießen.
Ein Stein ist ein Stein ist ein Stein.
Die Frage blieb, wie wir wohl wären,
als wir uns am Morgen verließen.
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III
Als wir uns am Morgen verließen,
verglühte der Dunst auf den Wiesen.
Wir werden zu Elfen und Riesen,
ganz wie wir uns gestern gehießen.
Viel weiß ist in meinen Kalendern;
Ich weiß nicht was mir morgen blaut,
doch hab ich dir bis heut’ vertraut,
daran wird sich auch Morgen nichts ändern,
und mischen wir neu unsre Karten;
dies Band wird sich nie wieder teilen.
Viel Zeit, mir dein Herz zu erschließen;
Ich werde im Vorhinein warten.
Ich muß mich nicht um dich beeilen.
Ich werd dich mit Vorsicht genießen.
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IV
Ich werd dich mit Vorsicht genießen,
dir von jeder Glücksstunde schenken.
Ich kann ja kaum anderes denken,
seit damals, als wir auf uns stießen.
Nach Kenntnis, und bestem Gewissen
bewerb ich mich um deine Nähe,
und hoff’, daß ich vor dir bestehe.
Ich wärm’ dir solange mein Kissen.
Ich brauche dich, und was auch immer
du von deiner Zukunft erflehst,
will ich dir in die Gegenwart schieben.
Egal auch, glaubst du es mir nimmer,
und ob du mein’ Herzkranz verstehst:
Ich werd dich alleine noch lieben.
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V
Ich werd dich alleine noch lieben,
doch nicht nur auf Morgenglück starren,
der Irgendwanneinigung harren,
mein Glück nur in Zukunft verschieben,
vertagen, verwochen, verjähren.
Wir haben uns längst freigeschwommen.
So mancher Moment war vollkommen,
der Weg zu uns soll immer währen.
Nur kein Aufgelegenheitwarten;
Wir haben uns lieb und Vertrauen
und reden mit uns ohne Lärmen.
Die Zukunft wird uns wie ein Garten.
Ich will diesen Acker bebauen,
was mehr ist als Träumen und Schwärmen.
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VI
Was mehr ist, als Träumen und Schwärmen:
Fühl dich in schützenden Händen.
Du fehlst mir an Ecken und Enden.
Wir brauchen uns beide zum Wärmen.
Du kannst dich hier jederzeit melden,
was sich auch in Zukunft ergibt.
Da ist immer noch wer, der dich liebt.
Ich tauge, weiß Gott, nicht zum Helden,
doch was ist ermöglichen kann,
wird dir werden. Was du mir vermagst,
mit langsamem Pfeil einzuschweben,
das bleibt ein unlösbarer Bann;
und dein Pfeil trifft, bevor du noch fragst,
und geht nicht vorbei, noch daneben.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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