01.12.2025, 02:31
O Welt mit deinem unerforschten Gründen,
mit deinem Reigen, deiner tiefen Stille!
Du Traumgemach für Gottes Schöpferwille,
daher wir kamen und dahin wir münden!
Wie vielgestaltig kannst du dich verkünden!
O süsses Raunen! Steigendes Gequille!
Vom Vogelsang bis zum Gezipp der Grille
will alles daseinsfreudig sich entzünden.
Und ich inmitten dieser Lebenswogen,
bald abgestossen und bald angezogen,
wie mich das All durch seine Räume reisst!
Ist es ein Trug, der mir die Sinne blendet?
Ist's möglich, dass das Dasein nimmer endet?
Glühst du im Wunsch, du trunkner Geist?
mit deinem Reigen, deiner tiefen Stille!
Du Traumgemach für Gottes Schöpferwille,
daher wir kamen und dahin wir münden!
Wie vielgestaltig kannst du dich verkünden!
O süsses Raunen! Steigendes Gequille!
Vom Vogelsang bis zum Gezipp der Grille
will alles daseinsfreudig sich entzünden.
Und ich inmitten dieser Lebenswogen,
bald abgestossen und bald angezogen,
wie mich das All durch seine Räume reisst!
Ist es ein Trug, der mir die Sinne blendet?
Ist's möglich, dass das Dasein nimmer endet?
Glühst du im Wunsch, du trunkner Geist?
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

