01.12.2025, 02:26
Schule des Lebens
Ich strengen Ernst tief im Gemüthe trage,
Und drum nicht heiter stets durchs Leben gehe;
Doch weiß ich deutlich immer, wo ich stehe,
Mich falsch nie freue, und von Wahn nicht zahe.
Da ich genau weiß immer, was ich wage,
Ich der Gefahr mit Muth ins Auge sehe,
Mich nicht nach jedem Wind des Schicksals drehe,
Und selbstgewählte Bahnen dreist einschlage.
Früh hat das Leben mich dem Ernst vermählet,
Von innen aus hab’ ich die Brust gestählet,
Erzogen mich in harter Strenge Schule;
Die kindisch irre schwankenden Verlangen
Das Schicksal und der eigne Trieb bezwangen,
So niemals um Genuß und Glück ich buhle.
.
Ich strengen Ernst tief im Gemüthe trage,
Und drum nicht heiter stets durchs Leben gehe;
Doch weiß ich deutlich immer, wo ich stehe,
Mich falsch nie freue, und von Wahn nicht zahe.
Da ich genau weiß immer, was ich wage,
Ich der Gefahr mit Muth ins Auge sehe,
Mich nicht nach jedem Wind des Schicksals drehe,
Und selbstgewählte Bahnen dreist einschlage.
Früh hat das Leben mich dem Ernst vermählet,
Von innen aus hab’ ich die Brust gestählet,
Erzogen mich in harter Strenge Schule;
Die kindisch irre schwankenden Verlangen
Das Schicksal und der eigne Trieb bezwangen,
So niemals um Genuß und Glück ich buhle.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

