27.11.2025, 09:01
Die letzte Hütte
Erwünscht erscheinet mir am Grabesrande,
Wer magisch kommet her vom Schattenlande;
Er nimmt hinweg mich aus der Menschen Mitte,
Und leitet meine ungewissen Schritte.
Ich wage gern die Fahrt zum andern Strande,
Wo aufgelöst sind alle Lebensbande;
Mich willig füg’ ich jeder Menschensitte,
Und menschlich ist das Grab, so wie die Hütte.
Denn Hütt’ und Grab bezeichnen wohl das Leben;
Sie sind dem Menschen Wohnung hier und drüben.
Doch aus der Hütte wird er oft getrieben
Durch äußre Macht und innres heißes Streben;
Wenn aber traulich ihn das Grab umfänget.
Der dunkle Schoß nicht wieder ihn verdränget.
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Erwünscht erscheinet mir am Grabesrande,
Wer magisch kommet her vom Schattenlande;
Er nimmt hinweg mich aus der Menschen Mitte,
Und leitet meine ungewissen Schritte.
Ich wage gern die Fahrt zum andern Strande,
Wo aufgelöst sind alle Lebensbande;
Mich willig füg’ ich jeder Menschensitte,
Und menschlich ist das Grab, so wie die Hütte.
Denn Hütt’ und Grab bezeichnen wohl das Leben;
Sie sind dem Menschen Wohnung hier und drüben.
Doch aus der Hütte wird er oft getrieben
Durch äußre Macht und innres heißes Streben;
Wenn aber traulich ihn das Grab umfänget.
Der dunkle Schoß nicht wieder ihn verdränget.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

