04.01.2026, 03:39
Mutterhaus
Wie schön bist du im hellen Sonnenschein,
Wenn Frühling mächtig wieder ruft sein „Werde!“
Und Alles grünt und lüht, du alte Erde,
Geliebter Schauplatz uns’rer Kinderei’n.
Ganz sind wir dein, mit Leib und Leben dein,
In Freud’ und Leid, in Wonne und Beschwerde;
Du giebst den festen Grund zu Haus und Herde,
Schlingst Rosen noch um unsern Leichenstein.
Du schöner Stern, erglänze fort in Frieden,
Dich hält die Hand des Herren so wie mich,
Doch eine Seele hat er mir beschieden.
Zur ew’gen Heimath aufwärts schwebe ich,
Und noch im Jenseits, dankbar inniglich,
Denk’ ich an dich, du Mutterhaus hienieden.
.
Wie schön bist du im hellen Sonnenschein,
Wenn Frühling mächtig wieder ruft sein „Werde!“
Und Alles grünt und lüht, du alte Erde,
Geliebter Schauplatz uns’rer Kinderei’n.
Ganz sind wir dein, mit Leib und Leben dein,
In Freud’ und Leid, in Wonne und Beschwerde;
Du giebst den festen Grund zu Haus und Herde,
Schlingst Rosen noch um unsern Leichenstein.
Du schöner Stern, erglänze fort in Frieden,
Dich hält die Hand des Herren so wie mich,
Doch eine Seele hat er mir beschieden.
Zur ew’gen Heimath aufwärts schwebe ich,
Und noch im Jenseits, dankbar inniglich,
Denk’ ich an dich, du Mutterhaus hienieden.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

