01.12.2025, 02:37
Schwere Wetter
Wie schwere Wetter vor den Strahlen drohen,
Wie viele Todesseufzer trägt der Wind!
So Traum wie Glück, die kaum geboren sind,
Zerfällt wie Scheit, um das die Flammen lohen.
Wo sind die Seelen, die in Nacht entflohen! –
Eh du nicht auch, du armes Menschenkind,
Die Augen dir geweint hast nackt und blind,
Eh finden wir nicht aufwärts zu den Frohen.
Wie in dem Erdeninnern dunkle Flut,
Die wir nicht kennen und nur brausen hören,
Durch Bergesspalten heiße Dünste sendet,
So brodelt, was in Völkertiefen ruht,
Und drängt6 ins Freie schaffend zu zerstören,
Wer weiß es, wie dies alles einmal endet?
.
Wie schwere Wetter vor den Strahlen drohen,
Wie viele Todesseufzer trägt der Wind!
So Traum wie Glück, die kaum geboren sind,
Zerfällt wie Scheit, um das die Flammen lohen.
Wo sind die Seelen, die in Nacht entflohen! –
Eh du nicht auch, du armes Menschenkind,
Die Augen dir geweint hast nackt und blind,
Eh finden wir nicht aufwärts zu den Frohen.
Wie in dem Erdeninnern dunkle Flut,
Die wir nicht kennen und nur brausen hören,
Durch Bergesspalten heiße Dünste sendet,
So brodelt, was in Völkertiefen ruht,
Und drängt6 ins Freie schaffend zu zerstören,
Wer weiß es, wie dies alles einmal endet?
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

