24.01.2026, 02:44
Die Milchstraße
Der golden-sternbesäte Himmelsbogen
Gleicht einem Meer, wo Glanz und Schimmer wogen,
Und doch getrennt da rollen Myriaden
Von Sonnen, die in Licht den Äther baden.
Der Mensch erkennt sie nicht; vom Schein betrogen,
Staunt er, vom Flammenanblick angezogen;
Herab des Himmels Götter möcht’ er laden
Zu kommen auf den hellumstrahlten Pfaden;
Und sich aus ihnen eine Brücke bauen,
Die, was sein Herz in Lieb’ umschließt, verbände,
Wenn nicht mit jedes Morgens Dämmergrauen
Erbleichend wiederum die Brücke schwände.
Ach, alle Wege, die zum Himmel führen,
Sieht er sich nebelgleich in Duft verlieren.
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Der golden-sternbesäte Himmelsbogen
Gleicht einem Meer, wo Glanz und Schimmer wogen,
Und doch getrennt da rollen Myriaden
Von Sonnen, die in Licht den Äther baden.
Der Mensch erkennt sie nicht; vom Schein betrogen,
Staunt er, vom Flammenanblick angezogen;
Herab des Himmels Götter möcht’ er laden
Zu kommen auf den hellumstrahlten Pfaden;
Und sich aus ihnen eine Brücke bauen,
Die, was sein Herz in Lieb’ umschließt, verbände,
Wenn nicht mit jedes Morgens Dämmergrauen
Erbleichend wiederum die Brücke schwände.
Ach, alle Wege, die zum Himmel führen,
Sieht er sich nebelgleich in Duft verlieren.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

