04.01.2026, 03:39
Tod und Schlaf
Der Tod sich und der Schlaf, wie Brüder, gleichen,
Doch sind durch mächtge Kluft sie auch geschieden:
Der Tod ist ewig milder Seelenfrieden,
Der Schlaf entfliehet bei der Sterne Bleichen.
Sobald das Licht verdrängt die goldnen Zeichen,
Die Sorge kehrt, die schlafend man gemieden;
des Schicksalsrades Wirbeldrehn hienieden
Die innre Ruh, die göttliche, muß weichen.
Im Schlafe noch sich um den Menschen streiten
Das Leben, das ihn schreckt mit bösen Träumen,
Und jene Ruhe, die aus Himmelsräumen
Entzückende läßt an ihm niedergleiten.
Im Tode hat der Geist den Sieg errungen,
Und allen Erdengram in Ruh verschlungen.
.
Der Tod sich und der Schlaf, wie Brüder, gleichen,
Doch sind durch mächtge Kluft sie auch geschieden:
Der Tod ist ewig milder Seelenfrieden,
Der Schlaf entfliehet bei der Sterne Bleichen.
Sobald das Licht verdrängt die goldnen Zeichen,
Die Sorge kehrt, die schlafend man gemieden;
des Schicksalsrades Wirbeldrehn hienieden
Die innre Ruh, die göttliche, muß weichen.
Im Schlafe noch sich um den Menschen streiten
Das Leben, das ihn schreckt mit bösen Träumen,
Und jene Ruhe, die aus Himmelsräumen
Entzückende läßt an ihm niedergleiten.
Im Tode hat der Geist den Sieg errungen,
Und allen Erdengram in Ruh verschlungen.
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

