27.12.2025, 02:34
Macht des Geistes
Hülflosigkeit dem Geiste Spannung giebet,
Daß er des Wesens volle Kräfte übet;
Doch oft auch seine Kraft sie niederdrücket,
Und alle Sehnen seines Muths umstricket.
Des Starken Kraft bleibt heiter, ungetrübet,
Wenn vor dem Schicksal auch sein Glück zerstiebet;
An seiner Stärke Quell er sich erquicket,
Harrt nicht auf das, was ihm der Himmel schicket.
Von weiser Gottheit unsichtbaren Händen
Hat er, weß er bedarf, in sich empfangen,
Und kann hervor aus sich es selbst nun spinnen.
Wenn auch des Lebens Ströme wechselnd rinnen,
Muß doch er zum gesteckten Ziel gelangen,
An niemand Fordrung, als an sich, zu wenden.
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Hülflosigkeit dem Geiste Spannung giebet,
Daß er des Wesens volle Kräfte übet;
Doch oft auch seine Kraft sie niederdrücket,
Und alle Sehnen seines Muths umstricket.
Des Starken Kraft bleibt heiter, ungetrübet,
Wenn vor dem Schicksal auch sein Glück zerstiebet;
An seiner Stärke Quell er sich erquicket,
Harrt nicht auf das, was ihm der Himmel schicket.
Von weiser Gottheit unsichtbaren Händen
Hat er, weß er bedarf, in sich empfangen,
Und kann hervor aus sich es selbst nun spinnen.
Wenn auch des Lebens Ströme wechselnd rinnen,
Muß doch er zum gesteckten Ziel gelangen,
An niemand Fordrung, als an sich, zu wenden.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

