09.11.2025, 03:19
Des Geistes Heimath
Oft wenn der Körper krankt, der Geist sich hebet,
Er freier in das Reich der Ahndung schauet,
Und sichrer seinen Deutungen vertrauet,
wenn nicht zu mächtig mit der Körper strebet.
Denn immer doch die Sehnsucht ihn umschwebet,
Zu wirken, nur von seinem Hauch umthauet,
Und nur was er aus eignem Stoffe bauet,
Scheint ihm aus innrer Wahrheit ächt gewebet.
Im voraus athmwend in des Aethers Lüften,
Graut nicht ihm vor den nachtumgebnen Klüften,
Die dieser Erde Dasein schroff begränzen.
Er einsam kühn die neuen Pfade gehet,
Und sich begeistert zu den Sphären drehet,
Die neue Strahlen ihm entgegenglänzen.
.
Oft wenn der Körper krankt, der Geist sich hebet,
Er freier in das Reich der Ahndung schauet,
Und sichrer seinen Deutungen vertrauet,
wenn nicht zu mächtig mit der Körper strebet.
Denn immer doch die Sehnsucht ihn umschwebet,
Zu wirken, nur von seinem Hauch umthauet,
Und nur was er aus eignem Stoffe bauet,
Scheint ihm aus innrer Wahrheit ächt gewebet.
Im voraus athmwend in des Aethers Lüften,
Graut nicht ihm vor den nachtumgebnen Klüften,
Die dieser Erde Dasein schroff begränzen.
Er einsam kühn die neuen Pfade gehet,
Und sich begeistert zu den Sphären drehet,
Die neue Strahlen ihm entgegenglänzen.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

