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Manfred
#1
Manfred
Nach Byron


Dies arme Leben, blasser Schein des Lichts,
Dies zwischen Erd’ und Himmel schwanken, Schweben,
Ich bin es satt. Kann ich mich nicht erheben,
So will ich lieber sinken in das Nichts.

Um Nichts zu halten, Alles ja verspricht’s,
Lügt Himmels Brot, um Steine uns zu geben,
Mit Tod und Sünde lohnt es Aufwärtsstreben,
Und schreckt uns mit dem Donner des Gerichts.

Fort, bleiche Furcht! Springt auf, ihr dunklen Pforten,
Vor denen nur des Feigen Blut erstarrt;
Das Dasein ist noch schlimmer als der Tod.

Den Riegel heb’ ich selbst zu jenen Orten,
Wo endlich die Gewißheit uns’rer harrt,
Ob Nacht auf Abend, oder Morgenroth?


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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