17.11.2025, 02:09
Goethe’s Hand im Gypsabguß
An C. G. Carus.
Das ist die Hand, die uns den Faust geschrieben,
In Flammenzügen ein Titanenbild!
Des Herzens Lust und Leid uns zart enthüllt
Im Egmont und in seines Clärchen Lieben.
Die uns im Götz mit frischen Freiheitstrieben
Noch immer neu das deutsche Herz erfüllt,
Die Iphigenia’s Heimweh groß gestillt,
Wenn Tasso’s Wähnen unerfüllt geblieben.
O wunderbar gegliedertes Gebilde!
Des Menschen ganz ausschließlich Eigenthum,
Der Geistesoffenbarung Mittlerin!
Mehr als des Helden Hand mit Speer und Schilde,
Schufst mit der Feder du des Dichters Ruhm
Und seinem Volke ew’gen Hochgewinn!
.
An C. G. Carus.
Das ist die Hand, die uns den Faust geschrieben,
In Flammenzügen ein Titanenbild!
Des Herzens Lust und Leid uns zart enthüllt
Im Egmont und in seines Clärchen Lieben.
Die uns im Götz mit frischen Freiheitstrieben
Noch immer neu das deutsche Herz erfüllt,
Die Iphigenia’s Heimweh groß gestillt,
Wenn Tasso’s Wähnen unerfüllt geblieben.
O wunderbar gegliedertes Gebilde!
Des Menschen ganz ausschließlich Eigenthum,
Der Geistesoffenbarung Mittlerin!
Mehr als des Helden Hand mit Speer und Schilde,
Schufst mit der Feder du des Dichters Ruhm
Und seinem Volke ew’gen Hochgewinn!
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

