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303 Amor, che meco al buon tempo ti stavi
#1
303

Amor, che meco al buon tempo ti stavi
fra queste rive, a' pensier' nostri amiche,
et per saldar le ragion' nostre antiche
meco et col fiume ragionando andavi;
fior', frondi, herbe, ombre, antri, onde, aure soavi,
valli chiuse, alti colli et piagge apriche,
porto de l'amorose mie fatiche,
de le fortune mie tante, et sí gravi;
o vaghi habitator' de' verdi boschi,
o ninphe, et voi che 'l fresco herboso fondo
del liquido cristallo alberga et pasce:
i dí miei fur sí chiari, or son sí foschi,
come Morte che 'l fa; cosí nel mondo
sua ventura à ciascun dal dí che nasce.
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#2
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841



CCCIII.

Amor, der du im Glück mit mir gezogen
Längs dieser Ufer, freundlich unserm Dichten,
Und, unsre alten Händel hier zu schlichten,
Mit mir und mit dem Fuß Gespräch gepflogen!

Laub, Blumen, schatten, Höhlen, Luft und Wogen,
Talklausen, Hügel, Fluren all, ihr lichten!
Port, meiner liebe Mühen zu beschwichten
Und was das Glück von Schmerz mir zugewogen!

O muntre Scharen ihr im grünen Hage!
O Nymphen! und, die flüssige Kristallen
In moosgem Grund zum Haus ihr euch erkoren!

Hell einst, sind nun so düster meine Tage,
Wie, der es schafft, der Tod. So ist gefallen
Jedem sein Los am Tag, da er geboren.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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