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Rime 094. D'altrui pietoso e sol di sé spietato
#1
D’altrui pietoso e sol di sé spietato
nasce un vil bruto, che con pena e doglia
l’altrui man veste e la suo scorza spoglia
e sol per morte si può dir ben nato.

  Così volesse al mie signor mie fato
vestir suo viva di mie morta spoglia,
che, come serpe al sasso si discoglia,
pur per morte potria cangiar mie stato.

  O fussi sol la mie l’irsuta pelle
che, del suo pel contesta, fa tal gonna
che con ventura stringe sì bel seno,

  ch’i’ l’are’ pure il giorno; o le pianelle
che fanno a quel di lor basa e colonna,
ch’i’ pur ne porterei duo nevi almeno.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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#2
In Übersetzung von
Sophie Hasenclever



Für And're gütig, nur sich selber hassend,
So lebt ein niedres Thier; mit sanftem Leide
Giebt sterbend es sein Kleid, dass es uns kleide,
Und adelt sich, so schön sein Leben lassend.

Gern liess die todte Hülle ich erblassend,
Für die lebend'ge dir, den Leib, zum Kleide,
Denn wie die Schlange ihre bunte Scheide
Streif' ab ich mein Gewand, die Welt verlassend.

Ach wäre mein nur jenes dichte Vliess,
Aus dem das Kleid gewebt, das dich umwallt,
So blieb' ich bei dir bis zum Tagesschlusse!

Selbst dir als Schuh zu dienen, o wie süss!
Denn Basis wär' ich, Säule der Gestalt,
Und mindestens dir nah im Regengusse.


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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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